Sonntag, 16. November 2008
Tag 18 - Varanasi
michaelschrenk, 15:08h
Kommen ausgeruht (Casey) bzw. voellig entnervt (ich) in Varanasi an und finden nach zwei Anlaeufen ein nettes kleines Guesthouse, das ein Zehntel unseres Hotels in Delhi kostet. Muessen ein bisschen auf unser Zimmer warten und erkunden in der Zwischenzeit die Ghats (Steinstufen) entlang des Ganges. Der Fluss ist beeindruckend breit und an der zusaetzlichen Breite der Sandbank am gegenueberlegenden Ufer kann man erkennen, wie breit der Strom zu Monsunzeiten wird.
Die Menschen baden hier, waschen ihre Kleider und ihre Wasserbueffel, beten oder streuen die Asche ihrer Anverwandten in den Fluss.
Einige Details zum Verbrennungsritual:
Der Verstorbene muss innerhalb drei Stunden nach seinem Tod an den Ganges gebracht werden. In ein Tuch gehuellt wird er fuenf mal in den Fluss getaucht und jeder Verwandte schuettet einen Becher Gangeswasser in den Mund des Toten. Das symbolisiert das letzte Bad und den letzten Trunk des Verstorbenen. Danach wird von einem maennlichen Verwandten die Sterbeurkunde ausgefuellt. Der gleiche Verwandte wird nun am Kopf, am Kinn und unter den Armen kahlrasiet und muss den toten Koerper auf den Scheiterhaufen legen. Waehrend die Anderen den Koerper mit Holz bedecken, holt er die Flamme aus einem nahegelegenen Tempel. diese Flamme brennt drot angeblich schon seit ueber 400 Jahren. Der Scheiterhaufen wird nun nahe am Kopf entzuendet. Nach einigen Stunden bleiben meist nur noch der Rumpf und bei Frauen die Hueften uebrig, diese werden nach Vergluehen des Feuers dem Ganges uebergeben. Der Sage nach werden die Fische, die von dem Toten Leib essen, als Menschen wiedergeboren.
Die Menschen baden hier, waschen ihre Kleider und ihre Wasserbueffel, beten oder streuen die Asche ihrer Anverwandten in den Fluss.
Einige Details zum Verbrennungsritual:
Der Verstorbene muss innerhalb drei Stunden nach seinem Tod an den Ganges gebracht werden. In ein Tuch gehuellt wird er fuenf mal in den Fluss getaucht und jeder Verwandte schuettet einen Becher Gangeswasser in den Mund des Toten. Das symbolisiert das letzte Bad und den letzten Trunk des Verstorbenen. Danach wird von einem maennlichen Verwandten die Sterbeurkunde ausgefuellt. Der gleiche Verwandte wird nun am Kopf, am Kinn und unter den Armen kahlrasiet und muss den toten Koerper auf den Scheiterhaufen legen. Waehrend die Anderen den Koerper mit Holz bedecken, holt er die Flamme aus einem nahegelegenen Tempel. diese Flamme brennt drot angeblich schon seit ueber 400 Jahren. Der Scheiterhaufen wird nun nahe am Kopf entzuendet. Nach einigen Stunden bleiben meist nur noch der Rumpf und bei Frauen die Hueften uebrig, diese werden nach Vergluehen des Feuers dem Ganges uebergeben. Der Sage nach werden die Fische, die von dem Toten Leib essen, als Menschen wiedergeboren.
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