Montag, 10. November 2008
Tag 13 - Jaisalmer Wueste
michaelschrenk, 11:05h
Ein wunderschoener Sonnenaufgang in der Wueste, Fruehstueck am Lagerfeuer und Aufwaermen in den ersten Sonnenstrahlen nach einer relativ kuehlen Nacht.
Trotz (oder gerade wegen) der Idylle fotografieren wir wenig, ich muss einmal mehr an Delhi denken und verspuere wieder die Lust, an unserem eigentlichen Vorhaben weiterzuarbeiten.
Bei einem Gespraech mit Erick, der in Melbourne als Grafikdesigner Arbeitet, stellt sich heraus, dass sein Bruder schon mal eine Gemeinschaftsausstellung mit Casey in Hamburg hatte ... wieder ein kleiner "humanglobaler Zufall". Andy gehts wohl etwas besser und wir stehen gemeinsam die letzten Stunden auf dem Kamel durch.
Waehrend ich langsam und bestaendig in der Hitze durchgeschuettelt werde, denke ich viel ueber die Zukunft und meinen Ansatz in der Fotografie nach. Wie es scheint, fuehle ich mich immer wieder angezogen von "kleinen Koenigen" ... Menschen, die Herr ueber ihr kleines, selbstgeschaffenes Reich sind ... Menschen, die ein bisschen stolz darauf sind, dass sie es alleine geschafft haben ... die gluecklich oder zumindest zufrieden in ihrer Welt sind ohne auf der Stelle zu treten ... Menschen, die wissen, dass sie etwas gut machen oder gut koennen ohne unbedingt der Beste oder Einzige sein zu wollen.
Die Muenchner Hausmeister, die Ladenbesitzter oder die Taxifahrer in Mumbai ... in all diesen Bildern suche ich vor allem nach dem Stolz, den diese Menschen ausstrahlen.
Aber was bedeutet das fuer meine Arbeit? Und was fuer mich? Was will ich mit diesen Bildern ueberhaupt sagen? Und wen erreichen?
Soweit komme ich an diesem heissen Nachmittag auf dem Kamelruecken nicht mehr ...
Trotz (oder gerade wegen) der Idylle fotografieren wir wenig, ich muss einmal mehr an Delhi denken und verspuere wieder die Lust, an unserem eigentlichen Vorhaben weiterzuarbeiten.
Bei einem Gespraech mit Erick, der in Melbourne als Grafikdesigner Arbeitet, stellt sich heraus, dass sein Bruder schon mal eine Gemeinschaftsausstellung mit Casey in Hamburg hatte ... wieder ein kleiner "humanglobaler Zufall". Andy gehts wohl etwas besser und wir stehen gemeinsam die letzten Stunden auf dem Kamel durch.
Waehrend ich langsam und bestaendig in der Hitze durchgeschuettelt werde, denke ich viel ueber die Zukunft und meinen Ansatz in der Fotografie nach. Wie es scheint, fuehle ich mich immer wieder angezogen von "kleinen Koenigen" ... Menschen, die Herr ueber ihr kleines, selbstgeschaffenes Reich sind ... Menschen, die ein bisschen stolz darauf sind, dass sie es alleine geschafft haben ... die gluecklich oder zumindest zufrieden in ihrer Welt sind ohne auf der Stelle zu treten ... Menschen, die wissen, dass sie etwas gut machen oder gut koennen ohne unbedingt der Beste oder Einzige sein zu wollen.
Die Muenchner Hausmeister, die Ladenbesitzter oder die Taxifahrer in Mumbai ... in all diesen Bildern suche ich vor allem nach dem Stolz, den diese Menschen ausstrahlen.
Aber was bedeutet das fuer meine Arbeit? Und was fuer mich? Was will ich mit diesen Bildern ueberhaupt sagen? Und wen erreichen?
Soweit komme ich an diesem heissen Nachmittag auf dem Kamelruecken nicht mehr ...
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