Samstag, 1. November 2008
Tag 4
michaelschrenk, 14:41h
Lange ausgeschlafen, Sachen gepackt, wunderbar (verglichen mit vorigen Erlebnissen) gefruehstueckt, Geld gewechselt und dann ab zum kleinen Ticketoffice das uns die Plaetze auf der Warteliste zum Zug verschafft hatte. Uns wurde versichert, dass Platz 2 und 3 auf der Warteliste praktisch ein sicheres Ticket seien. Dem war dann eher nicht so.
Etwas verzweifelt entschieden wir uns dann doch fuer die teurere, leangere und unkomfortablere Tour per Bus nach Udaipur ... hatten uns beide schon auf die naechste Stadt gefreut und ausserdem darauf, das laute Mumbai zu verlassen.
Etwas resigniert und unmotiviert wanderten wir wieder durch die Strassen und versuchten die Zeit bis zur Abreise um 18:00 rumzukriegen. Am Morgen hatte ich eine Idee fuer eine kleine Serie und begann wenigstens dafuer einn paar Portraits zu machen. Mir waren am Vortag die unterschiedlichen und teilweise wunderschoenen Ornamente auf den Tueren der Taxis aufgefallen ... meine Portraits zeigen nun diese Tueren mit den Logos und darueber die Gesichteer der Fahrer, die aus dem Fenster schauen. Wird recht lustig glaub ich und ich versuche die Serie in Kalkutta und Delhi fortzufuehren.
Am Abend startete dann die grausamste Bustour, die ich je erlebt habe.
In unserem reservierten Sleeper-Abteil war die Fensterscheibe abhanden gekommen und kurzerhand durch eine natuerlich lichtdichte Sperrholzplatte ersetzt worden. Da der Bus komplett ausgebucht war, hatten wir also 17 Stunden in einem sargahnlichen Liegewagen vor uns. Hinzu kamen vergleichsweise kleine Misslichkeiten wie Gestank, zu kalte und nicht regulierbare Aircondition und Hindi-Filme in voller Lautstaerke. Schon eine halbe Stunde nach Abfahrt stand fest: nie wieder Bus.
Etwas verzweifelt entschieden wir uns dann doch fuer die teurere, leangere und unkomfortablere Tour per Bus nach Udaipur ... hatten uns beide schon auf die naechste Stadt gefreut und ausserdem darauf, das laute Mumbai zu verlassen.
Etwas resigniert und unmotiviert wanderten wir wieder durch die Strassen und versuchten die Zeit bis zur Abreise um 18:00 rumzukriegen. Am Morgen hatte ich eine Idee fuer eine kleine Serie und begann wenigstens dafuer einn paar Portraits zu machen. Mir waren am Vortag die unterschiedlichen und teilweise wunderschoenen Ornamente auf den Tueren der Taxis aufgefallen ... meine Portraits zeigen nun diese Tueren mit den Logos und darueber die Gesichteer der Fahrer, die aus dem Fenster schauen. Wird recht lustig glaub ich und ich versuche die Serie in Kalkutta und Delhi fortzufuehren.
Am Abend startete dann die grausamste Bustour, die ich je erlebt habe.
In unserem reservierten Sleeper-Abteil war die Fensterscheibe abhanden gekommen und kurzerhand durch eine natuerlich lichtdichte Sperrholzplatte ersetzt worden. Da der Bus komplett ausgebucht war, hatten wir also 17 Stunden in einem sargahnlichen Liegewagen vor uns. Hinzu kamen vergleichsweise kleine Misslichkeiten wie Gestank, zu kalte und nicht regulierbare Aircondition und Hindi-Filme in voller Lautstaerke. Schon eine halbe Stunde nach Abfahrt stand fest: nie wieder Bus.
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